Der Zahnarzt/Strahlenschutzbeauftragter hat folgende Punkte zu beachten:

  • Anmeldung der Röntgeneinrichtung (spätestens vier Wochen vor dem beabsichtigten Beginn, schriftlich bei der zuständigen Behörde)
  • Bestellung des Strahlenschutzbeauftragten und Mitteilung an die zuständige Behörde (schriftlich)
  • Unterrichtung des Strahlenschutzbeauftragten über alle Verwaltungsakte und Maßnahmen, die dessen Aufgaben und Befugnisse betreffen
  • Beachtung des Standes der Technik durch geeignete Schutzmaßnahmen
  • Bereitstellung geeigneter Räume, Schutzvorrichtungen, Geräte und Schutzausrüstungen
  • Geeignete Regelung des Betriebsablaufs
  • Bereitstellung ausreichenden und geeigneten Personals
  • Vermeidung jeder unnötigen Strahlenexposition von Menschen unter Beachtung der Anwendungsgrundsätze
  • Veranlassung der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung von Menschen
  • Veranlassung der Abnahmeprüfung durch Hersteller oder Lieferant vor Inbetriebnahme
  • Erneute Veranlassung der Abnahmeprüfung nach jeder Änderung der Einrichtung oder ihres Betriebes, welche die Bildqualität oder die Höhe der Strahlenexposition beeinflussen kann
  • Veranlassung der Durchführung der Konstanzprüfung
  • Aufbewahrung der Aufzeichnungen über die Abnahmeprüfung und die Konstanzprüfungen
  • Zusammenarbeit mit der Zahnärztlichen Stelle im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Veranlassung, dass die beim Betrieb einer Röntgeneinrichtung beschäftigten Personen anhand einer deutschsprachigen Gebrauchsanweisung durch eine qualifizierte Person in diesachgerechte Handhabung eingewiesen werden/über die Einweisung unverzüglich Aufzeichnungen angefertigt werden
  • Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zur Ansicht
    ständig verfügbar halten. Es genügt die elektronische Fassung
  • Sachverständigenprüfung in Zeitabständen von längstens 5 Jahren veranlassen
  • Einhaltung der Verpflichtung nach MPG, z.B. Führen des Bestandsverzeichnisses nach § 8 der MPBetreibV, Einweisung bei der Erstinbetriebnahme, usw. Erstellung schriftlicher Arbeitsanweisungen für die an Einrichtung vorgenommenen Untersuchungen
  • Bereithalten der Arbeitsanweisung zur jederzeitigen Einsicht für die dort tätigen Personen
  • Aktualisierung der Fachkunde/Kenntnisse (spätestens alle 5 Jahre)
  • Abgrenzung und Kennzeichnung des Kontrollbereiches
  • Betreiben der Röntgeneinrichtung nur in einem Röntgenraum
  • Stellen der rechtfertigenden Indikation
  • Einhaltung der Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten