Hinweis: Aufgrund des neuen Strahlenschutzrechts befinden sich die nachfolgenden Richtlinien zur Zeit in der Bearbeitung.

Richtlinie zur Röntgenverordnung und zur Strahlenschutzverordnung

Die Richtlinie „Qualitätssicherung durch ärztliche und zahnärztliche Stellen“ konkretisiert, wie diese bei der Behandlung und Untersuchung mit ionisierenden Strahlen und radioaktiven Stoffen am Menschen durchzuführen ist.Neben der Überprüfung von Maßnahmen der technischen Qualitätssicherung bewerten die ärztlichen und zahnärztlichen Stellen hierbei die Strahlenanwendungen am Menschen unter Aspekten des Strahlenschutzes und im medizinischen Kontext. Weiterhin obliegt den ärztlichen und zahnärztlichen Stellen die Beratung des Strahlenschutzverantwortlichen im Hinblick auf die Optimierung der Strahlenanwendungen am Menschen. Gerade durch diesen Beratungsauftrag leisten ärztliche und zahnärztliche Stellen einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der untersuchten oder behandelten Personen vor ungerechtfertigten oder unnötig hohen medizinischen Strahlenexpositionen.

Die Richtlinie ist die wesentliche Grundlage, um die Vorgehensweisen in den Bundesländern zu harmonisieren und ein bundeseinheitlich hohes Niveau bei der Prüf- und Beratungstätigkeit der ärztlichen und zahnärztlichen Stellen, zu gewährleisten.

Richtlinie zur Röntgenverordnung und zur Strahlenschutzverordnung

Richtlinie zur Durchführung der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung oder Behandlung von Menschen nach den Paragrafen 16 und 17 der Röntgenverordnung

Ziel der Richtlinie ist es, die Vorgehensweisen in den Ländern zu harmonisieren und ein bundeseinheitlich hohes Niveau beim Vollzug der Röntgenverordnung zu gewährleisten. Die Qualitätssicherungs-Richtlinie wendet sich daher in erster Linie an die für den Vollzug der Röntgenverordnung zuständigen Landesbehörden, die nach Paragraf 24 Absatz 1 Satz 1 des Atomgesetzes die Verwaltungsaufgaben nach der Röntgenverordnung im Auftrag des Bundes ausführen. Mittelbar wendet sie sich jedoch auch an Anwender und Hersteller, da die Erfüllung der in der Richtlinie enthaltenen Anforderungen eine wesentliche Voraussetzung für den Nachweis der strahlenschutzrechtlichen Anforderungen gegenüber der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde sowie der ärztlichen und zahnärztlichen Stelle darstellt.

Richtlinie zur Durchführung der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung oder Behandlung von Menschen nach den Paragrafen 16 und 17 der Röntgenverordnung

Richtlinie zu Aufzeichnungspflichten nach den §§ 18,27,28 und 36 der Röntgenverordnung und Bekanntmachung zum Röntgenpass

Diese Richtlinie gibt Hinweise für die nach §§ 18, 27, 28 und 36 der Röntgenverordnung geforderten Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungen.

Richtlinie zu Aufzeichnungspflichten nach den §§ 18,27,28 und 36 der Röntgenverordnung und Bekanntmachung zum Röntgenpass

Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin vom 22. Dezember 2005, Zuletzt geändert durch RdSchr. v. 27.6.2012 (GMBl 2012, S. 724; ber. S. 1204)

Diese Richtlinie hat den Schutz Einzelner und der Allgemeinheit vor Röntgenstrahlung zum Ziel. Gefordert wird dadurch die Rechtfertigung der Anwendung, die Vermeidung unnötiger Strahlenexposition und die Dosisreduzierung, die Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte, die Einhaltung der Vorschriften über die Dosisgrenzwerte.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass insbesondere die Personen, die Röntgenstrahlung am Menschen zur Untersuchung oder Behandlung anwenden oder die Anwendung technisch durchführen, über die erforderliche Fachkunde oder Kenntnisse im Strahlenschutz verfügen. § 18a RöV legt die Voraussetzungen für Erwerb und Erhalt der erforderlichen Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz fest.

Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin vom 22. Dezember 2005, Zuletzt geändert durch RdSchr. v. 27.6.2012 (GMBl 2012, S. 724; ber. S. 1204)